Kipppunkte im Klimasystem – was die Forschung weiß und wo ihre Grenzen liegen

Visualisierung zentraler Kipppunkte im Klimasystem mit schmelzendem Eis, instabilen Ozeanen und bedrohten Ökosystemen

Kipppunkte im Klimasystem bezeichnen kritische Schwellen, ab denen sich zentrale Teile der Erde selbstverstärkend verändern. Wird eine solche Schwelle überschritten, kann sich ein Prozess verselbstständigen – auch dann, wenn sich die ursprünglichen Ursachen später abschwächen. Die Forschung sieht darin eines der größten Risiken der globalen Erwärmung. Denn Kipppunkte entscheiden nicht nur darüber, wie stark sich das Klima verändert, sondern auch, ob bestimmte Entwicklungen noch aufzuhalten sind. Dieser Artikel erklärt den aktuellen Wissensstand – und macht transparent, wo belastbare Antworten fehlen.