Bodenversiegelung – warum fruchtbare Böden zunehmend verloren gehen

Bodenversiegelung: Fruchtbarer Ackerboden grenzt direkt an neu asphaltierte Straße und Baustelle am Stadtrand.

Bodenversiegelung beschreibt einen Prozess, der meist unauffällig beginnt, aber tiefgreifende Folgen hat. Täglich werden in Deutschland Böden durch Straßen, Gebäude oder Parkflächen dauerhaft abgedeckt. Besonders problematisch ist, dass dabei häufig fruchtbare Böden verloren gehen – also Flächen, die Wasser speichern, Nahrung produzieren und das Klima regulieren könnten. Dieser Artikel erklärt kompakt und fundiert, was Bodenversiegelung bedeutet, warum sie zunimmt, welche Folgen sie hat und welche Wege aus dem Dilemma führen können.

Kipppunkte im Klimasystem – was die Forschung weiß und wo ihre Grenzen liegen

Visualisierung zentraler Kipppunkte im Klimasystem mit schmelzendem Eis, instabilen Ozeanen und bedrohten Ökosystemen

Kipppunkte im Klimasystem bezeichnen kritische Schwellen, ab denen sich zentrale Teile der Erde selbstverstärkend verändern. Wird eine solche Schwelle überschritten, kann sich ein Prozess verselbstständigen – auch dann, wenn sich die ursprünglichen Ursachen später abschwächen. Die Forschung sieht darin eines der größten Risiken der globalen Erwärmung. Denn Kipppunkte entscheiden nicht nur darüber, wie stark sich das Klima verändert, sondern auch, ob bestimmte Entwicklungen noch aufzuhalten sind. Dieser Artikel erklärt den aktuellen Wissensstand – und macht transparent, wo belastbare Antworten fehlen.